Arthroskopische Chirurgie

Bei der Arthroskopie wird durch einen kleinen, circa 7-10mm langen Schnitt in der Regel unter Voll- oder Teilnarkose eine dünne Sonde in das betroffene Gelenk eingeführt. Eine mit der Sonde verbundene Mikrokamera überträgt die Bilder aus dem Gelenk auf einen Farbmonitor. Mit meist einem oder seltener auch mehreren kleinen weiteren Hilfsschnitten können dann Spezialinstrumente unter Sicht zielgenau in das Gelenk eingeführt werden und die vorgesehene Operation durchgeführt werden. Am Kniegelenk können Meniskusrisse, Schleimhautfalten, freie Gelenkkörper, Knorpelschäden bis hin zu Bandschäden mit Hilfe der Arthroskopie therapiert werden. Weitere Gelenke, die durch eine Arthroskopie erfolgreich und schonend behandelt werden können sind u.a. Schulter-, Sprunggelenk, Ellenbogen- und Handgelenk sowie das Hüftgelenk. Die Indikation wird meist auf Grund von Schmerz, Schwellung, Bewegungseinschränkung, Instabilität, Einklemmungen oder Blut im Gelenk gestellt. Vor der Operation erfolgt eine genaue Abklärung der Ursache meist unter Einsatz der Kernspintomographie. Durch diese minimal-invasive Operationsmethode sind meist eine schnelle Rehabilitation und ein sehr guter Therapieerfolg mit kurzen Entlastungszeiten und demzufolge kurzer Arbeitsunfähigkeit, möglich.

Diese Operationen führen wir in der IATROS-Klinik (www.iatros-klinik.de) und im ISAR-Klinikum (www.isarklinikum.de) in München durch.

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