Akupunktur

Die Akupunktur (von lat. acus Nadel, pungere stechen) ist eine alte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin bei der mit Hilfe von in den Körper eingestochenen dünnen Nadeln Krankheiten geheilt, Schmerzen gelindert oder das Wohlbefinden gesteigert werden sollen. Die Einstichpunkte liegen über den gesamten Körper verteilt auf so genannten Meridianen oder Energiebahnen, in denen die körpereigene Energie, das Qi, fließt. Die einzelnen Akupunkturpunkte sind auf Grund alter Erfahrungen festgelegt worden. Die World Health Organization (WHO) hat eine Indikationsliste für etwa 100 Erkrankungen veröffentlicht, die sich für eine Akupunkturbehandlung anbieten. Dazu gehören eben auch orthopädische Erkrankungen wie Wirbelsäulenbeschwerden, Arthrose, Tennisellbogen, Fersensporn, rheumatoide Arthritis und viele mehr.

Akupunktur wirkt

  • schmerzlindernd, evtl. heilend
  • durchblutungsfördernd
  • das Abwehrsystem stärkend und regulierend
  • motorisch aktivierend, z.B. bei bestimmten Lähmungen
  • psychovegetativ und psychomotorisch entspannend.

Ohrakupunktur

Bei dieser speziellen Form der Akupunktur werden Nadeln in die Ohrmuschel gesetzt. Man hat eine Vielzahl von Nervenendigungen in der Ohrmuschel gefunden, die sozusagen kleinste Repräsentanten für eigentlich alle inneren Organe und Teile des Bewegungsapparates darstellen. Über diese Punkte, die über das Gehirn einer bestimmten Region oder einem innerem Organ zugeordnet sind, können dann ganze Körperbereiche mit der Nadelung beeinflusst werden. Wenn man nun an diesen Punkten Nadeln einsticht, kann man die inneren Organe erreichen, die mit ihnen in Verbindung stehen. Diese Therapie ist sehr schnell wirksam und eignet sich in der Orthopädie besonders gut in der Behandlung von Migräne, Trigeminusleiden oder Ischiasschmerzen.


Weitere Informationen finden Sie unter:

www.daegfa.de

 

 

 

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