Knie-Endoprothetik Operationen mit dem Stryker Mako-Roboter

Wann ist eine Gelenkersatzoperation bei Arthrose sinnvoll

Erst wenn die konservativen Maßnahmen keine Wirkung mehr zeigen, der Knorpelverschleiß weit fortgeschritten, die Lebensqualität anhaltend reduziert, sowie das Gehvermögen zunehmend eingeschränkt ist, wird der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks empfohlen.

Je nach Krankheitsbild stehen unterschiedliche Operationstechniken und Implantate zur Verfügung.

Ist eine Operation, also künstlicher (Teil-) Gelenkersatz (Knie-Endoprothetik) nötig, bieten wir ein ganz besonderes roboter-assistiertes Verfahren an: 

Knie-Endoprothetik Operationen mit dem Stryker Mako-Roboter 

Mit dem Stryker Mako OP-Roboter 2.0 bieten wir sowohl roboterassistierte teil- als auch vollumfassende Kniegelenksersatzoperationen an. 

Teilgelenksersatz (Schlittenprothese):

Ist nur ein Teil des Gelenkes (meist der Innere) vom Verschleiß betroffen, kann dieser Anteil durch eine sogenannte Schlittenprothese ersetzt werden.  Bei besonderes schweren Gelenkdeformitäten bietet sich hingegen ein Totalendoprothese an. 

Wie funktioniert das Verfahren und was macht es so besonders

Der Stryker Mako-Roboter setzt neue Maßstäbe in der Endoprothetik durch den Einsatz modernster Technologie und außergewöhnlicher Präzision. Dank der CT-gestützten 3D-Planung und der fortschrittlichen AccuStop™-Technologie erlaubt der Stryker Mako-Roboter minimalinvasive Eingriffe, bei denen gesundes Gewebe bestmöglich geschont und das Implantat mit höchster Genauigkeit positioniert wird. 

Wie läuft die Operation ab

Die Mako SmartRobotics™ Technologie ist eine fortschrittliche roboterassistierte Plattform, die speziell für präzise und minimalinvasive Gelenkoperationen entwickelt wurde, insbesondere bei Kniegelenkersatzoperationen. Sie unterstützt den Operateur mit hochpräzisen 3D-Bildgebungs- und Roboterassistenzsystemen.

Diese Technologie kombiniert modernste bildgebende Verfahren, computergestützte Planung und Roboterarm-Assistenz, um die chirurgische Genauigkeit zu maximieren und optimale Ergebnisse für die Patientinnen und Patienten zu erzielen.

Schritt 1: CT-gestützte 3D-Planung

Der erste Schritt der Mako SmartRobotics™ Technologie besteht in einer präzisen 3D-Abbildung des betroffenen Gelenks. Hierzu wird eine Computertomographie (CT) des Knies oder Hüftgelenks des Patienten durchgeführt. 

Schritt 2: Individuelle Anpassung der Implantate

Auf Basis der 3D-Daten wird eine maßgeschneiderte Operationsstrategie entwickelt. Die Mako SmartRobotics™ Software berechnet die optimale Platzierung des Implantats und stellt sicher, dass es perfekt zur natürlichen Anatomie des Gelenks passt.  

Schritt 3: Roboterarm-Assistenz

ährend der Operation wird der Roboterarm von Mako eingesetzt, um die exakte Platzierung der Implantate vorzunehmen. Der Chirurg hat dabei stets die vollständige Kontrolle über den Eingriff und kann den Roboterarm führen.  

Der Roboterarm bietet eine haptische Rückmeldung, die es dem Chirurgen ermöglicht, in Echtzeit die Bewegungen des Arms und die Positionierung des Implantats zu überwachen. 

Dank der hohen Präzision des Systems können minimale Abweichungen vermieden werden, was zu einer genaueren Ausrichtung und einem besseren langfristigen Ergebnis führt.

Die AccuStop™-Technologie von Mako ist ein weiteres innovatives Feature, das während des Eingriffs verwendet wird. Sie ermöglicht eine hochpräzise Steuerung des Roboterarms, sodass das Implantat mit einer Genauigkeit von wenigen Millimetern platziert werden kann.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

Erhöhte Patientensicherheit: Durch den Einsatz präziser Technologie werden Risiken während des Eingriffs minimiert.

Optimierte Beweglichkeit: Das Implantat wird exakt positioniert, was eine natürliche Bewegungsfreiheit fördert.

Schonung von gesundem Gewebe: Wichtige Strukturen wie Nerven und Bänder werden bestmöglich geschützt und geschont.

Geringere postoperative Schmerzen: Schonende Operationsmethoden sorgen in der Regel für weniger Beschwerden nach dem Eingriff, als bei anderen Knie Gelenkersatz Operationen

Effizientere Rehabilitation: Die frühzeitige Mobilisation ermöglicht einen zügigen Start der Rehabilitationsmaßnahmen.

Rasche Rückkehr in den Alltag: Studien zeigen, dass Patient:innen schneller zu ihren gewohnten Aktivitäten zurückkehren können.

Individuelle Anpassung: Die präzise Planung gewährleistet eine optimale Passform des Implantats für jeden Patienten.

 

Dr. med. Frank Sigmund

Dr. med. Frank Sigmund, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie vom  MVZ OrthopädieZentrum Gröbenzell-Olching ist ein erfahrener Operateur für Knie-/Hüft- Endoprothetik.  

Er operiert auch mit dem Stryker Mako OP-Roboter und bietet sowohl roboterassistierte teil- also auch vollumfassende Kniegelenksersatzoperationen an. Die Operation führt er stationär am im Endoprothetikzentrum des Helios Klinikum München West durch. 

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Dr. med. Frank Sigmund bietet eine Indikationssprechstunde für Endoprothetik an. 


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